Röntgen

Die Röntgen-Untersuchung ist ein bildgebendes Diagnose-Verfahren, mit dessen sich Veränderungen im Körper abbilden lassen. Der behandelnde Arzt kann somit feststellen, ob ein Knochen gebrochen oder ein Zahn von Karies befallen ist. Die zu untersuchende Körperpartie wird kurzzeitig der Röntgenstrahlung ausgesetzt. Dabei sitzt, steht oder liegt der Patient vor dem Röntgengerät. Der Unterleib wird zum Schutz mit einer Bleischürze abgedeckt, um unnötige Strahlenbelastung zu vermeiden. Sobald das Gerät in der richtigen Position ist, sendet es ionisierende Strahlen durch den Körper. Bei diesen Strahlen handelt es sich um elektromagnetische Wellen. Wie energetisch diese Wellen sind, hängt von der zu untersuchenden Körperregion ab. Eine Röntgenuntersuchung eignet sich besonders für Knochen und Lunge. Organe wie der Darm, Magen, Niere und Gefäße können bei zusätzlicher Kontrastmittelgabe ebenfalls gut dargestellt werden.

Je nach Untersuchungsregion müssen Schmuck, Kleidung und gegebenenfalls Zahnersatz abgelegt werden. Während der Untersuchung sollte sich der Patient möglichst nicht bewegen, da sonst das Röntgenbild verwackeln kann. Je nachdem, um welches Gewebe es sich handelt, werden Aufnahmen aus unterschiedlichen Blickwinkeln angefertigt.

Die Dauer der Röntgenuntersuchung hängt von der Anzahl der Aufnahmen und der zu untersuchenden Körperabschnitte ab. Durchschnittlich beträgt sie wenige Sekunden bis Minuten.

Wir setzen folgende Röntgengeräte der Firma Siemens ein:
Neuer Detektor Röntgen Aufnahmeplatz und Durchleuchtung – Siemens YsioMax AF und Siemens Luminos DRf Max. Diese Verfahren erlauben ein Maximum an Detailreichtum mit gleichzeitig reduzierter Röntgenstrahlung. Es können u.a. auch Wirbelsäulen- und Bein-Ganzaufnahmen durchgeführt werden.