Nuklearmedizin

Unsere Praxis ist im ärztlichen Fachgebiet Nuklearmedizin kontinuierlich seit 50 Jahren in Düsseldorf tätig.

1957 gründete Dr. med. Müller-Miny das erste nuklearmedizinische Institut in Düsseldorf. Seitdem bietet unsere Praxis in kontinuierlicher Folge bis heute im Rahmen des diagnostischen Institutes eine umfassende nuklearmedizinische Diagnostik.

Im Jahre 2008 wurde eine erweiterte, komplett neue nuklearmedizinische Abteilung eröffnet. Diese wurde entsprechend den neuesten aktuellen Bestimmungen und gesetzlichen Vorschriften konfiguriert und ist auf dem neuesten Stand in apparativer Ausstattung.

In der Nuklearmedizin werden Erkrankungen/Funktionsstörungen von Organen mittels gering radioaktiver Stoffe diagnostiziert und therapiert.

Die diagnostische Nuklearmedizin beinhaltet die bildgebende Funktionsdiagnostik sämtlicher Organsysteme des menschlichen Körpers. Die therapeutische Nuklearmedizin umfasst die funktionsgestützte Therapie der Organsysteme des menschlichen Körpers mittels Radiopharmazeutika. Die Dosierung wird so gewählt, dass eine Schädigung des Patienten auszuschließen ist, so dass nuklearmedizinische Verfahren im Vergleich zu anderen Diagnostik- oder Therapieverfahren für den Patienten wesentlich besser verträglich sind.

Diagnostik

In der Nuklearmedizin sind eine Fülle diagnostischer Möglichkeiten bekannt. Nachdem dem Patienten die radioaktive Substanz intravenös verabreicht wurde, kommt die sogenannte Szintigraphie mittels Gammakamera zum Einsatz. Die Substanzen werden für den Patienten gesondert hergestellt und zerfallen bei Nichtbenutzung. Aus diesem Grunde ist es wichtig, daß die Patienten zum vereinbarten Untersuchungstermin erscheinen bzw. bei Verhinderung rechtzeitig absagen.

Bevor Aufnahmen durchgeführt werden können, muss gewartet werden, bis das zu untersuchende Gebiet oder Organ die Substanz aufgenommen hat.

Die Gammakamera ist in der Lage, die von den Organen ausgehende Strahlung als Aufnahmebild zu orten. Hierzu wird die radioaktive Strahlung in einem Kristall in Lichtblitze umgewandelt (sogenannter Szintillationseffekt – daher die Bezeichnung „Szintigrafie”).