Lungen-Szintigraphie

Diese findet Anwendung bei Patienten mit Verdacht auf Lungenembolie.

Eine Lungenembolie entsteht meist infolge von tiefen Beinvenenthrombosen, also abgelagerten Blutgerinnseln in den Beinvenen. Reißen von diesen Gerinnseln immer wieder Teile ab und werden mit dem Blutstrom über das Herz in die Lungenarterien transportiert, so kommt es zur Lungenembolie. Ist dieser sehr ausgedehnt, kann dies zum Tode führen.

Eine Früherkennung schon erster, kleinerer Embolien ist somit wichtig, um dann die Erkrankung durch Gabe eines gerinnungshemmenden Mittels heilen zu können.

Zum Einsatz kommen die Lungeninhalations- und Perfusionsszintigraphie.

Bei der Lungeninhalationsszintigraphie wird die Lungenbelüftung durch Inhalation eines radioaktiven Gases oder (genauer) radioaktiver Partikel überprüft. Bei der Lungenperfusionsszintigraphie läßt sich die Lungendurchblutung nach einer intravenösen Gabe einer radioaktiven Substanz messen.

Der Vergleich des Anreicherungsmusters aus Lungeninhalations- und Perfusionsszintigraphie ergibt dann den Verdacht oder Ausschluß einer Embolie.